Der E Bike Tuning Leitfaden "So geht's"

In unserem E Bike Tuning Leitfaden "So geht's" zeigen wir Ihnen wie das Tuning am eigenen E Bike idealerweise abläuft:

 

1) Das eigene E Bike mit dem verbauten E Bike Motor und den zur Verfügung stehenden Tuning Möglichkeiten abgleichen:

  • Welchen E Bike Motor habe ich und / oder welchen Motor will ich ?

  • Wenn Sie sich ein neues E Bike kaufen wollen und es tunen möchten, dann schauen Sie gleich in die Positivliste...

  • Gerade vor der neuen Saison ist dieser Punkt immens wichtig: Ziehen Sie die vorhandenen Tuningmöglichkeiten mit in Ihre Kaufentscheidung ein. Nichts ist enttäuschender als festzustellen, ein E Bike gerade gekauft zu haben dessen Motor nicht optimiert werden kann. Suchen Sie sich aus der untenstehenden Positivliste ein passendes E Bike heraus.

  • Die Tendenz geht bei vielen ganz klar zum zweiten E Bike - vor allem bei denjeingen die eh schon lange mit Enthusiasmus beim Elektrofahrrad Boom mit dabei sind. Klar, dass hier auch besonders die neuen E Bikes zum Tuning geeignet sind ! Eine Alternative wäre es, das ältere eigene E Bike zu tunen und beim neuen E Bike darauf zu verzichten. Ein optimales Produkt wäre hier zum Beispiel das JUM-Ped für Bosch Classic Line Motoren, das Ihr Bosch Classic E Bike auf sehr effektive Weise optimiert.
  • Positivliste "E Bike Motoren die man tunen kann":

    Wenn Sie ein Elektrofahrrad haben, welches optimierbar ist (siehe Positivliste), dann wählen Sie bitte Ihr Tuning aus: Vergleich (siehe auch Punkt 2).

  • Negativliste "E Bike Motoren die man NICHT tunen kann":

    • alle Heckmotoren (außer BionX und Heinzmann)
    • alle Frontmotoren
    • E Bikes mit Automatik Schaltungen (z.B. NuVinci)
    • Xion
    • Go Swiss Drive
    • Neodrives
    • Panasonic 26V und 48V
    • Alber (z.B. Bulls Green Mover)
    • TranzX
    • MPF
    • Fischer E Bikes
    • sowie bislang alle E Bike Motoren die nicht auf der Positivliste stehen...

    Wenn Sie ein Elektrofahrrad haben welches nicht optimierbar ist (siehe Negativliste), dann bleibt Ihnen nicht mehr viel übrig als entweder a) sich damit abzufinden, b) das eigene E Bike schnell zu verkaufen oder c) Ihr vorhandenes Elektrofahrrad eventuell zu übervolten (siehe www.ebiketunen.com).

 

2) Wenn Sie ein E Bike haben das sich optimieren lässt, haben Sie im Grunde zwei Möglichkeiten !

  • Gibt es ein E Bike Tuning Produkt am Markt (z.B. für Conti E Bike Systems, Panasonic 36V oder BionX Motoren), so fällt die Entscheidung zwangsläufig eigentlich recht einfach: Vergleich

  • Wenn es mehrere Lösungen gibt (z.B. für Bosch Classic, Bosch Active / Performance / CXLine, Brose, Impulse 1 & 2, Yamaha oder Shimano Motoren), so sollten Sie die Vor- und Nachteile einzelner Optimierungsmöglichkeiten sorgfältig hinsichtlich Ihrer eigenen Präferenzen abwägen: Vergleich

 

3) Beim Kauf des E Bike Tunings auf das passende Spezialwerkzeug achten !

  • Wir gehen davon aus das Sie Standardwerkzeug wie Inbusschlüssel (auch Innensechskanntschlüssel genannt) und Torxschlüssel im eigenen, heimischen Werkzeugkasten haben. Ansonsten empfehlen wir Ihnen ein Multitool.

  • Dennoch benötigen Sie bei einigen Motoren Spezialwerkzeug zum Einbau Ihres E Bike Tunings. Bei einem E Bike Motor ist normalerweise standardmäßig ein Kurbelabzieher notwendig (dieses trifft für folgende Tuning Produkte zu: Sx2 Dongle, SpeedBox, PearTune, ASA eSpeed und BlackPed). Bei Bosch Classic Motoren ist zusätzlich ein Spider zum Öffnen des Verschlussrings am Kettenblatt Voraussetzung (dieses trifft für folgende Tuning Produkte zu: Sx2 Dongle, SpeedBox, ASA eSpeed und BlackPed). Nur wenn Sie beim Bosch Active Line oder Performance Line Motor das Kettenblatt ändern wollen, benötigen Sie auch hier einen Spider. Einen ausführlichen Überblick finden Sie in unserer Werkzeug Tabelle. Das notwendige Spezialwerkzeug und von uns getestete Multitools finden Sie ebenfalls in unserem Shop.

  • Ganz neu ist der EBikeSpider, der beide Bosch Spider Tools enthält. Zusätzlich mit dem Kurbelabzieher ein mächtiges, preisgünstiges Tool: EBikeSpider Bundle.

 

4) Weitere Optimierungsmöglichkeiten nach dem E Bike Tuning !

  • Größeres Kettenblatt: In den meisten Fällen wird Ihnen nach dem Einbau des Tunings auffallen, das die Trittfrequenz in höheren Geschwindigkeitsbereichen stark zunimmt: Sie treten bei ca. 40 Km/h im höchsten Gang so schnell wie vergleichsweise bei 15 Km/h im ersten Gang. Hier hilft ein größeres Kettenblatt mit deutlich mehr Zähnen (siehe Kettenblätter).

  • Längere Kette: Haben Sie ein anderes Kettenblatt gewählt, das mehr Zähne besitzt (und somit einen größeren Durchmessser hat), so wird eine neue Kette für Ihr E Bike eigentlich obligatorisch (siehe Ketten), denn es fehlen zumeist 1-3 Kettenglieder (Beispiel: Das vorherige Kettenblatt hat 15 Zähne, jetzt ist ein Kettenblatt mit 18 Zähnen drauf = Die Kette sollte 3 Zähne mehr haben). Zum Kürzen der neuen, längeren Kette benötigen Sie entweder einen Kettennieter oder ein Multitool mit einem Kettennietenentferner.

  • Luftdruck optimieren: Unabhängig vom E Bike Tuning ist das Anpassen des Luftdrucks (meistens Erhöhen) aufgrund eines geringeren Rollwiderstands unerlässlich. Das bedeutet das Sie eine vernünftige Luftpumpe benötigen. Gleichen Sie die angegebenen Werte (siehe Reifen oder Homepage des Reifenherstellers) mit einem Luftdruckmessgerät (Manometer) ab: Pumpen.