Badass Box – Tuning ohne Einbau für Bosch, Yamaha, Shimano, Brose, Bafang & mehr
Die Badass Box gehört zu den bekanntesten kontaktlosen Tuning-Lösungen für E-Bikes.
Sie wird nicht in den Motor eingebaut, sondern außen am Geschwindigkeitssensor angebracht.
Genau das macht sie für viele Fahrer so interessant:
schnell montiert, schnell wieder entfernt und ohne Motoröffnung.
Das Grundprinzip der Badass Box
Die Badass Box wird über den vorhandenen Sensor gesteckt. Danach wird der Magnet an der Speiche
leicht versetzt. Die Box gibt anschließend ein verändertes Signal an den vorhandenen Sensor
weiter – kontaktlos, ohne elektrische Verbindung zum Motor und ohne Eingriff in die Motorsoftware.
Dadurch wird die werkseitige Unterstützungsgrenze aufgehoben.
Bei aktiver Badass Box werden geschwindigkeitsabhängige Werte systembedingt häufig reduziert
oder verfälscht dargestellt. Das betrifft je nach System nicht nur die Geschwindigkeit,
sondern auch davon abgeleitete Strecken- und Kilometerwerte.
Produktvideo: So arbeitet die Badass Box in der Praxis
Auf der folgenden Badass-Produktseite findest du das Produktvideo exemplarisch für die Wirkungsweise:
Aufstecken der Box auf den Sensor, Versetzen des Magneten und das kontaktlose Prinzip in der Praxis.
Am E-Bike arbeitet bereits ein vorhandener Geschwindigkeitssensor.
Dieser Sensor erkennt normalerweise den Magneten am Rad.
Die Badass Box wird außen über diesen Sensor gesteckt.
Der Magnet wird etwas versetzt, damit das System mit der Box korrekt zusammenarbeitet.
Die Box erzeugt nun ein verändertes Signal und gibt es an den vorhandenen Sensor weiter.
Wichtig: Die Badass Box arbeitet also nicht durch Motoröffnung oder Softwareeingriff,
sondern über die Sensorsituation am Fahrrad. Genau deshalb ist die Sensorposition
der wichtigste Ausgangspunkt bei der Produktauswahl.
Für die Wahl der richtigen Badass Box ist zuerst entscheidend, wo der Geschwindigkeitssensor sitzt.
Grundsätzlich gibt es drei typische Einbausituationen: an der Kettenstrebe, im Bereich des Ausfallendes oder direkt im Motor.
Genau diese Sensorposition ist später die Grundlage für die Auswahl der passenden Badass-Lösung.
Sensor an der Kettenstrebe
Das ist die klassische Sensorsituation. Der Sensor sitzt sichtbar an der Kettenstrebe und arbeitet meist mit einem Magneten an der Speiche.
Für viele ältere und klassische Systeme ist das der typische Aufbau.
Sensor im Bereich des Ausfallendes
Hier sitzt der Sensor näher an der Hinterradaufnahme. Diese modernere Bauweise kommt bei neueren Systemen häufiger vor
und ist für die Auswahl der richtigen Box besonders wichtig.
Sensor im Motor verbaut
Bei einigen neueren Systemen liegt die Sensorlogik direkt im Motorbereich.
In solchen Fällen braucht es speziell passende Badass-Lösungen für diese Konstellation.
Merke:
Nicht das Fahrradmodell entscheidet zuerst über die richtige Badass Box,
sondern die Position des Sensors und die dazugehörige Sensorlogik.
Klassische Bosch-Bauform mit deutlich sichtbarer, eher runder Sensorform.
Hier kommen je nach System klassische Badass-Varianten oder passende Adapter-Sets infrage.
Slim Sensor
Schlanke, längliche Bauform. Gerade bei moderneren Bosch-Konstellationen ist dieser Sensortyp wichtig
für die richtige Auswahl des passenden Slim-Sets.
G4 / integrierte Sensorlösung
Kompakter, teils unauffälliger Sensor oder Felgenmagnet-Konstellation.
Hier braucht es die jeweils exakt passende Box- bzw. Adapterlösung.
Badass Box 4 und Badass Box 5 – Wirkungsweise und Unterschiede
Badass Box 4
Die Badass Box 4 ist der bewährte Klassiker für viele klassische Sensorsituationen.
Sie wird direkt auf den passenden Sensor aufgesetzt. Anschließend wird der Speichenmagnet versetzt.
Die Box arbeitet kontaktlos und mit eigener Batterie.
bewährtes kontaktloses Prinzip
schnelles Auf- und Abstecken
AAA-Batterie
ideal für viele klassische Sensorlösungen
Badass Box 5
Die Badass Box 5 führt das Konzept weiter. Sie arbeitet ebenfalls kontaktlos,
ist aber modularer aufgebaut. Statt nur auf einen Sensortyp zugeschnitten zu sein,
wird sie bei vielen modernen Systemen über passende Adapter-Sets an die jeweilige Sensorsituation angepasst.
modulares Adaptersystem
Bluetooth
Boost Buddy App
Firmware-Updates per Smartphone
interessant für neuere Bosch-Sensorlösungen
Der zentrale Unterschied
Badass Box 4 = klassisch, direkt auf den passenden Sensor abgestimmt. Badass Box 5 = neue modulare Generation mit App-Funktionen und Adapterlogik.
Boost Buddy App – die Steuerzentrale der Badass Box 5
Die Boost Buddy App wurde speziell für die Badass Box 5 entwickelt.
Sie ist optional – die Box 5 kann also auch ohne App genutzt werden – erweitert die Möglichkeiten aber deutlich.
Tuning-Modi
An – Tuning dauerhaft aktiv
An wenn verbunden – Tuning nur aktiv, wenn dein Smartphone verbunden ist
Aus – Box arbeitet nicht im Tuning-Modus
Testmodus – zur Funktionskontrolle
Anzeige & Kontrolle
Die App dient als Schaltzentrale für die Box-5-Funktionen.
Sie hilft dir beim Verbinden, Konfigurieren und bei der Kontrolle der aktiven Einstellungen.
Freeze Speed
Du kannst eine Freeze-Geschwindigkeit festlegen. Wird dieser Wert überschritten,
hält die Box diesen Wert für das System konstant und ermöglicht dadurch die weiterlaufende Unterstützung.
Gerade bei Bosch reicht es heute nicht mehr, nur pauschal „für Bosch“ zu sagen.
Entscheidend ist, ob ein Classic Sensor, Slim Sensor,
eine G4-Situation oder eine Felgenmagnet-/Rim-Lösung vorliegt.
Genau deshalb sollte die Seite den Kunden zuerst zur richtigen Sensorsituation führen
und erst danach zur konkreten Box.
Technischer Hinweis: Bei aktiver Badass Box kann die Geschwindigkeit reduziert,
halbiert oder systembedingt verändert dargestellt werden. Auch Streckenwerte können abweichen.
Achtung: Die Nutzung von E-Bike-Tuning im öffentlichen Straßenverkehr ist nicht zulässig.
Die Verwendung darf nur im rechtlich zulässigen Rahmen und ausschließlich auf privatem Gelände erfolgen.
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