So geht's

Der E Bike Tuning Leitfaden

In unserem E Bike Tuning Leitfaden "So geht's" zeigen wir Ihnen wie das Tuning am eigenen E Bike idealerweise abläuft:

 

1) Das eigene E Bike mit dem verbauten E Bike Motor und den zur Verfügung stehenden Tuning Möglichkeiten abgleichen:

  • Welchen E Bike Motor habe ich und / oder welchen Motor will ich ? Die zentrale Frage überhaupt ! Schauen Sie in die Positivliste !

  • Wenn Sie sich ein neues E Bike kaufen wollen und es tunen möchten, dann schauen Sie ebenfalls in die Positivliste und suchen Sie sich Ihr E Bike nach dem für Sie besten Tuning aus.

  • Gerade vor der neuen Saison ist dieser Punkt immens wichtig: Ziehen Sie die vorhandenen Tuningmöglichkeiten mit in Ihre Kaufentscheidung ein! Nichts ist enttäuschender als festzustellen, ein E Bike gerade gekauft zu haben dessen Motor nicht optimiert werden kann. Suchen Sie sich aus der untenstehenden Positivliste ein passendes E Bike heraus.

  • Die Tendenz geht bei vielen ganz klar zum zweiten E Bike - vor allem bei denjeingen die eh schon lange mit Enthusiasmus beim Elektrofahrrad Boom mit dabei sind. Klar, dass hier auch besonders die neuen E Bikes zum Tuning geeignet sind ! Eine Alternative wäre es, das ältere eigene E Bike zu tunen und beim neuen E Bike darauf zu verzichten. Ein optimales Produkt wäre hier zum Beispiel das JUM-Ped für Bosch Classic Line Motoren, das Ihr Bosch Classic E Bike auf sehr effektive Weise optimiert. Für Yamaha PW Motoren ist das BluePed sicherlich eine hervorragende Lösung. Für Shimano E8000 Motoren mit und ohne Di2 ist die neue eMax Software obligatorisch.

 

2) Wenn Sie ein E Bike haben das sich optimieren lässt, haben Sie im Grunde zwei Möglichkeiten !

 

3) Werkzeug: Beim Kauf des E Bike Tunings auf das passende Spezialwerkzeug achten !

  • A) Wir haben Ihnen Standardwerkzeug wie zum Beispiel ein Innensechskantschlüssel-Set mit Kugelkopf in den Shop gestellt. Ansonsten empfehlen wir Ihnen ein Multitool.

  • B) Dennoch benötigen Sie bei einigen Motoren Spezialwerkzeug zum Einbau Ihres E Bike Tunings. Bei einem Bosch E Bike Motor ist normalerweise standardmäßig ein Kurbelabzieher notwendig (dieses trifft für folgende Tuning Produkte zu: Sx2 Dongle, SpeedBox, SpeedChip, PearTune, Polini, ASA eSpeed und BlackPed). Bei Bosch Classic Motoren ist zusätzlich ein Spider zum Öffnen des Verschlussrings am Kettenblatt Voraussetzung (dieses trifft für folgende Tuning Produkte zu: Sx2 Dongle, SpeedBox, SpeedChip, PearTune, Polini, ASA eSpeed und BlackPed). Nur wenn Sie beim Bosch Active Line oder Performance Line Motor lediglich das Kettenblatt ändern wollen, benötigen Sie auch hier einen Spider. Einen ausführlichen Überblick finden Sie in unserer Werkzeug Tabelle oder in unserem Kettenblatt Vergleich. Das notwendige Spezialwerkzeug finden Sie ebenfalls in unserem Shop. Ganz neu ist der EBikeSpider, der beide Bosch Spider Tools enthält. Zusätzlich mit dem Kurbelabzieher ein mächtiges, preisgünstiges Tool: EBikeSpider Bundle.

 

4) Weitere Optimierungsmöglichkeiten nach dem E Bike Tuning !

  • A) Größeres Kettenblatt: In den meisten Fällen wird Ihnen nach dem Einbau des Tunings auffallen, das die Trittfrequenz in höheren Geschwindigkeitsbereichen stark zunimmt: Sie treten bei ca. 40 Km/h im höchsten Gang so schnell wie vergleichsweise bei 15 Km/h im ersten Gang. Hier hilft ein größeres Kettenblatt mit deutlich mehr Zähnen (siehe Kettenblätter). Einen ausführlichen Überblick finden Sie in unserem Kettenblatt Vergleich.

  • B) Längere Kette: Haben Sie ein anderes Kettenblatt gewählt, das mehr Zähne besitzt (und somit einen größeren Durchmessser hat), so wird eine neue Kette für Ihr E Bike eigentlich obligatorisch (siehe Ketten), denn es fehlen zumeist 1-3 Kettenglieder (Beispiel: Das vorherige Kettenblatt hat 15 Zähne, jetzt ist ein Kettenblatt mit 18 Zähnen drauf = Die Kette sollte 3 Zähne mehr haben). Zum Kürzen der neuen, längeren Kette benötigen Sie entweder einen Kettennieter oder ein Multitool mit einem Kettennietenentferner.

  • C) Luftdruck optimieren: Unabhängig vom E Bike Tuning ist das Anpassen des Luftdrucks (meistens Erhöhen) aufgrund eines geringeren Rollwiderstands unerlässlich. Das bedeutet das Sie eine vernünftige Luftpumpe benötigen. Gleichen Sie die angegebenen Werte (siehe Reifen oder Homepage des Reifenherstellers) mit einem Luftdruckmessgerät (Manometer) ab: Pumpen.